Der Streit um türkische Wahlkampfauftritte in den Niederlanden eskaliert. Erst wurde der geplante Auftritt des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu, der in Rotterdam die Einführung des Präsidialsystems in der Türkei bewerben wollte, abgesagt. Daraufhin drohte Cavusoglu mit Sanktionen, sodass die Regierung in Den Haag dem Außenminister wiederum die Landeerlaubnis verweigerte.

Dann wollte die türkische Sozialministerin Kaya aus Deutschland in die Niederlande einreisen. Hintergrund war ebenso eine Bewerbung des Präsidialsystems Erdogans. Die Mitteilung der niederländischen Behörden, dass sie momentan im Land nicht erwünscht sei, wurde von ihr jedoch ignoriert, was wiederum zur Folge hatte, dass ihr der Zugang zum türkischen Generalkonsulat verwehrt wurde. Des Weiteren wurde sie noch in der Nacht von der Polizei zurück zur deutschen Grenze eskortiert. Was für ein Schlamassel!

Nun unsere Fragen: Liefern wir als Europa Erdogan dadurch nicht nur noch weitere Argumente und Stimmen für sein Präsidialsystem? Und verhilft diese Vorgehensweise vor allem dem Extremisten Geert Wilders zu mehr Stimmen für die in kürze anstehende Parlamentswahl? Oder aber unterstützt ihr die niederländische Regierung und findet es richtig, dass in diesen Belangen der Türkei endlich mal einer die Stirn bietet?

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Findet ihr die Vorgehensweise der Niederlande in Sachen türkischer Wahlkampf richtig?
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